Archiv der Kategorie: Weihnachtliche Symbole

Der Stern mit dem Schweif

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SLIDESHARE

Der kleine Bär und das Weihnachtsgeheimnis A4

Am Abend liegt der kleine Bär in seinem warmen Bett und kann nicht einschlafen.

„Wann ist denn endlich Weihnachten?“, fragt er Mutter Bär.

„Du musst noch ein bisschen Geduld haben, mein kleiner Bär. Ich werde dir jetzt eine Geschichte erzählen.“

Es war einmal ein kleiner Bär, so einer wie du. Der entdeckte eines Nachts über seiner Höhle am Himmel einen hellen Stern mit einem langen Schweif. Weiterlesen

Die leere Krippe

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«Hier hast du die letzte Schachtel», sagte Michael und stellte die letzte Kiste in meinen Flur. Ich untersuchte die staubigen und zerfledderten Kisten und freute mich. Dieser weihnachtliche Schmuck aus Michaels Kindheit, seit dem Tod seiner Mutter eingelagert, bedeutete für mich unsere gemeinsame Zukunft als Paar. Wir unternahmen alle Arten weihnachtlicher Aktivitäten zusammen: Feiern, Einkäufe, und jetzt Schmücken. In ein paar Monaten würden wir verheiratet sein und ich wollte unbedingt unsere eigenen Traditionen schaffen. Ich sehnte mich nach sinnvollen Ritualen, bedeutsam und einzigartig für uns beide. Weiterlesen

Weihnachtsgedicht

Einmal, o Herz, halte ein!
Hinter Öchslein und Eselein
flimmert ein wärmender Schein.

Auch deine Brust war ein Stall,
Tiere darin ohne Zahl,
drüber die Sterne  im All –

Siehe in Armut und Not
vor dir das Gottesbrot,
Trost gegen Teufel und Tod.

Mensch – du Gebilde aus Lehm –
sei du sein Bethlehem!

Franz Theodor Csokor

4. Dez. – Barbaras Starke Blüten

Barbaras Starke Blüten

Barbara Veit

Als Barbara am 4. Dezember aufwachte, war es ein Tag wie jeder andere. Papa war schon zur Arbeit gegangen, Mama sagte, dass sie sich beeilen musste… schon wieder zu spät dran! Dann war Mama auch weg und Barbara steckte das Pausenbrot in ihre Schultasche, zog langsam ihre Jacke an, zog sie wieder aus und setzte sich an den Frühstückstisch. Sie war müde, denn letzte Nacht hatte sie viel zu lange unter der Bettdecke gelesen. Mit der Taschenlampe, damit niemand was merkte!

Eigentlich hatte sie keine Lust, in die Schule zu gehen. Aber sie musste! Weiterlesen

4. Dez. – Barbara und die Bergleute

Barbara und die Bergleute

Willi Fährmann

Der alte Antonius Faller hatte damals damit angefangen, den Schacht in die Erde zu treiben und die Kohlen zu fördern. Er nannte seine Grube »Fröhliche Morgensonne«. Später sind seine Söhne August und Andreas und noch ein paar andere junge Männer aus der Fallerfamilie mit ihm eingefahren. Sie haben gute Kohlenflöze gefunden und viel von dem schwarzen Gold ans Tageslicht gebracht. Der Antonius Faller kannte sich gut aus da unten im Schacht und brachte seinen Söhnen und den anderen Männern alles bei, was ein Bergmann können muss. Er war ein starker Mann und konnte einen eisernen Nagel mit der bloßen Hand krumm biegen.

Aber schließlich ist er alt geworden. Die schwere Arbeit und die ständige Feuchtigkeit da unten vor der Kohle, die haben ihm den Rücken krumm gezogen und das Atmen schwer gemacht. Seine Söhne haben ihm eines Tages die Hacke aus der Hand genommen und gesagt: »Vater, du hast genug gearbeitet. Bleib zu Hause und mache dich nicht kaputt.« Weiterlesen

6. Dez. – Die Legende von Nikolaus und Jonas mit der Taube

Schon viele Monate brannte die Sonne Tag für Tag auf die Erde. Das Gras färbte sich braun und raschelte dürr im Wind. Auf den Feldern verdorrte das Korn. Selbst an den großen Bäumen begann das Laub zu welken. Keine Wolke zeigte sich am Himmel. Es wollte und wollte nicht regnen. Die Wasserstellen waren längst ausgetrocknet. Nur die tiefsten Brunnen spendeten noch Wasser. Die Frauen schöpften daraus. In Krügen trugen sie das kostbare Wasser auf ihren Köpfen heim. Die Tiere fanden nicht ein grünes Kraut. Auch die Menschen litten Hunger. Über das ganze Land verbreitete sich eine Hungersnot.

In der Stadt Myra waren die Vorratskammern längst leer. Selbst für viel Geld gab es keinen Bissen mehr zu kaufen. Die Kinder weinten und schrien nach Brot. Doch die Mütter konnten ihnen nicht einmal eine harte Kruste geben. Weiterlesen

13. Dezember – Luciatag – Schweden

Schweden

13. Dezember

In den dunklen Tagen der Vorweihnachtszeit stehen in Schweden Lichterpyramiden in den Fenstern. Ihr Licht soll weithin leuchten und die Dunkelheit vertreiben. Auch Britta und Mats sitzen hinter erleuchteten Fenstern. An diesem Nachmittag wollen sie aus Stroh Weihnachtsböcke basteln, wie sie in schwedischen Häusern stehen. Als Britta ihren fertigen Julbock mit dem gekauften vergleicht, der ihr als Vorlage diente, rümpft sie die Nase.

Sie fragt ihren Bruder: „Findest du, dass unsere Julböcke komisch aussehen?“

Mats kichert. „Ja! Sie sehen aus wie ulkige Saurier.“ Weiterlesen